Am Tag als Wolfgang Borchert starb

Trimis la data: 2002-08-17 Materia: Germana Nivel: Liceu Pagini: 5 Nota: / 10 Downloads: 1378
Autor: George teodor Dimensiune: 10kb Voturi: Tipul fisierelor: doc Acorda si tu o nota acestui referat: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
vezi mai multe detalii vezi mai putine detalii
Raporteaza o eroare
‘ Die Reise nach Basel ist vielleicht nicht die letzte. Einmal Europa vom Westen nach Osten durchfahren und einmal Europa vom Norden nach Südern durchfahren. So eine Gunst Und wie! Du Glückspilz! “ Der Gedanke überraschte Wolfgang im Halbschlaf Ironie hatte er immer genug gehabt.

Der Zug schlich durch Städte und Bahnhöfe , wo die Krallenspuren des Kriegs noch erkennbar waren. Er keuchte, zischte, fuhr hartnäckig oder machte halt; sinnlos halt. Es war Herbst. Hier im Söden war noch alles grön. Wiesen, Wälder. Ab und zu knorrige Äste drangen durch das offene Fenster der Abteilung. Wăhrend der Fahrt machte er oft das Fenster auf und atmete die wohltuende Luft ein.

Hamburg lag fern und neblich. Die Freunde übten das Theaterstöck “Draußen vor der Tür “. Die Rollen verteilte er selbst. Als Hörspiel erlebte es einen Erfolg schon im Februar. In einigen Tagen schrieb er das Stück ; die Erlebnisse eines Heimkehrers, der hinkend nach Hause kommt und verblüfft ein anderes, widriges Deutschland findet. Stalingrad lag weit ferner und nebliger ; im Gedächtnis aber frisch, zitternfrisch.

Die Feinde waren tot, der Schnee von einst verschwunden , alles in die Erde verschwun-den. Die Trümmer , die Schanzen, die weißen Knochen auf den Feldern, die Ratten, aber zitternfrisch. Ein letzter, kräftiger Feind blieb nah , wie ein Schatten; die Gelbsucht.
Allein konnte er sie nicht in die Erde jagen. Deshalb war er jetzt unterwegs nach Basel. Dort, erfahrene Ärzte würden ihn retten können.

Jung und alt auf einmal! Wunderlich, aber doch! Krieger und Mrnschenfreund auf einmal! Wunderlich aber doch! Zum Tode verurteilt und begnadigt auf einmal! Wunderlich aber doch! Und die Krankheit, die im Kerker ausgebrochene Krankheit, zwang ihn anders zu handeln , als an sein Werk zu denken. “Die Gelbsucht nimmt die Kräfte, macht müde, nagt an der Hoffnung… das Schlimmste…

Ach! Wieder ein Bahnhof!Der Zug hat keine Eile., keine menschliche Aufregung. Er folgt stundenweise einem Fahrplan nach. Überall wo ich schaue, sind die Reste des Kriegs noch lebendig… wie in einem Totentanz. Die Wălder gewinnen rascher ihre Kraft, die Verjungung, wieder.Die Menschen haben mit ihren Stădten voll zu tun… und das dauert.” Er schlummerte als der Zug auf den Basler Bahnhof bremste. Der Angstschweiß benäßte. seine Stirne . In den verrückten Jahren sah er Feldzugbette, Kerkerpritschen, Lazarettzüge, aber niemals ein Bett im Krankenhaus…

Jetzt lag er in einem weißen Bett, in weißen Lacken , in einem weißen Salon. Durch den dünnen Vorhang war die grüne Landschaft zu erkennen. Im Ohr läuteten ihm die Stimme seiner Freunde: “Fähr hin, heile dich, zeig dir diesmal Geduld mit dir selbst., schone deine Kräfte, dann komm zurück Theaterstücke zu schaffen ! “ In der Stille des Salons wiegte ihn die Worte : “ Die lange lange Straße lang “ , wie eine Glocke… Stundenlang derselbe Rhytmus, als ob er seine verlorene Melodie suchte, eines nie gewagten Tanzes. Auf der Terasse saß er eine Weile , bis ein windiger Regen ausbrach… Weiße Wolken, neblige Wolken auf den Schultern der Erde.

Auf dem Ecktisch lag noch dieselbe Suppe von der Mahlzeit, eine ungerührte Suppe. Kein Appetit. Kein Wunder! Neben dem Suppenteller stand zwar das kleine Mädchen mit ihren Beinen , so dünn wie Finger.Wie Finger im Winter. So dünn und so rot und so blau . Sie flüsterte immerzu:

“ Lieber Gott, gib mir Suppe. Lieber Gott, gib mir Suppe. Ein Löffelchen nur, ein Löffelchen nur! “ Ein erschütterndes Erscheinen … und der Kranke konnte nicht an die Suppe rühren. Die erlebten Greueltaten wollten sein Gemüt nicht loslassen.

“ Verrückt kann man werden, aber nie losgeworden und befreit”, dachte er und war sogar nicht traurig. “Ab heute vergessen zu können und seelenruhig , wäre es zu viel! Die Vergangenheit will nicht vergehen.; die tonnenschwere Vergangenheit !”

Als Achtzehnjärige erlebte Wolfgang den Ausbruch des Kriegs, der ausgedehnteste und der grausamste aller Menschenkriege. Es war aber keinesfalls sein Krieg. Mit zwanzig Jahren beteiligte er sich schon an das Gemetzel von Stalingrad.Seine Briefe über einen absurden Krieg, eine mörderische Regime und über den verblüffenden russischen Winter beeindrückten die Ableser von Zenzur ; besonders der unvorstellbare russische Winter.

Nota explicativa
Referatele si lucrarile oferite de Referate.ro au scop educativ si orientativ pentru cercetare academica.

Iti recomandam ca referatele pe care le downloadezi de pe site sa le utilizezi doar ca sursa de inspiratie sau ca resurse educationale pentru conceperea unui referat nou, propriu si original.

Referat.ro te invata cum sa faci o lucrare de nota 10!
Linkuri utile
Programeaza-te online la salonul favorit Descarca gratuit aplicatiile pentru iOS si Android Filmulete haioase Filme, poante si cele mai tari faze Jocuri Cele mai tari jocuri de pe net Referate scoala Resurse, lucrari, referate materiale pentru lucrari de nota 10
Toate imaginile, textele sau alte materiale prezentate pe site sunt proprietatea referat.ro fiind interzisa reproducerea integrala sau partiala a continutului acestui site pe alte siteuri sau in orice alta forma fara acordul scris al referat.ro. Va rugam sa consultati Termenii si conditiile de utilizare a site-ului. Informati-va despre Politica de confidentialitate. Daca aveti intrebari sau sugestii care pot ajuta la dezvoltarea site-ului va rugam sa ne scrieti la adresa webmaster@referat.ro.
Confidentialitatea ta este importanta pentru noi

Referat.ro utilizeaza fisiere de tip cookie pentru a personaliza si imbunatati experienta ta pe Website-ul nostru. Te informam ca ne-am actualizat politica de confidentialitate pentru a integra cele mai recente modificari privind protectia persoanelor fizice in ceea ce priveste prelucrarea datelor cu caracter personal. Inainte de a continua navigarea pe Website-ul nostru te rugam sa aloci timpul necesar pentru a citi si intelege continutul Politicii de Cookie. Prin continuarea navigarii pe Website-ul nostru confirmi acceptarea utilizarii fisierelor de tip cookie conform Politicii de Cookie. Nu uita totusi ca poti modifica in orice moment setarile acestor fisiere cookie urmarind instructiunile din Politica de Cookie.


Politica de Cookie
Am inteles