Carl Zeiss

Trimis la data: 2007-06-07 Materia: Germana Nivel: Liceu Pagini: 24 Nota: / 10 Downloads: 674
Autor: Sergiu Davidescu Dimensiune: 96kb Voturi: Tipul fisierelor: doc Acorda si tu o nota acestui referat: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
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Carl Zeiss ist eines der weltweit bekanntesten Unternehmen der feinmechanisch-optischen Industrie. Der Mechaniker-Meister Carl Zeiss, der aus Weimar stammt, eröffnete 1846 eine feinmechanisch-optische Werkstatt in der Neugasse 7 in Jena.

Mit dem Namen Zeiss verbindet man mehr als den Universitätsmechaniker und Firmengründer; man denkt an Mikroskop und Fernglas, Brillengläser und das bekannte Zeisswerk, erst in Jena und nach dem Krieg in Oberkochen.

Der Name der "Zeiss-Sippe" geht aus der in Bayern liegenden Siedlung Zeisendorf hervor. Die Ausübung des Drechslerberufes, der auch von Carls Vater ausgeübt wurde, läßt sich bis auf den Vorfahren Johann Michael ZEISS (1679-1754) zurückverfolgen, der den Beruf eines Bauern aufgab und Handwerker wurde. Mütterlicherseits läßt sich die Ahnenreihe bis zu dem Magister und Pfarrer Nikolaus MENDE, einem Zeitgenosse Martin Luthers, zurückverfolgen, dessen Nachfahren der Theologie treu blieben (der Großvater Carls war allerdings Jurist). Carl (Friedrich) kam am 11. September 1816 als Sohn des Hofdrechslermeisters Johann Gottfried August ZEISS (1785-1848) und seiner Mutter Johanna Antoinette Friederike SCHMITH als fünftes Kind, dem noch sieben Geschwister folgen sollten, zur Welt. Sein Taufpate war der Erbgroßherzog Karl Friedrich, nach dem Carl seine Vornamen erhielt. Großen Einfluß auf Carl hatten seine beiden älteren Brüder Friedrich August Eduard (1809-1877, ein bekannter Philologe und Theologe) und Gustav Alexander (1811-1875, Professor der Geschichtswissenschaft).

Nach dem Besuch des Gymnasiums verließ Carl die Schule mit der sogenannten Primareife - dabei handelte es sich um einen Reifevermerk, der es auch ohne Reifeprüfung möglich machte, naturwissenschaftliche Studienfächer zu belegen. Carl, der schon während seiner Gymnasialzeit Lektionen an der Großherzoglichen Gewerkschule besucht hatte, trat 1834 bei Dr. Friedrich KÖRNER in Jena als Mechanikerlehrling ein. Nach vier Jahren schloß Carl bei Körner, dem Hofmechanikus und Privatdozenten, der die Wissenschaft mit handwerklicher Produktion verband, seine Lehrzeit ab. Während seiner Ausbildungszeit kam er bei den Schmelzversuchen seines Lehrherrn auch mit Glas, dem Werkstoff, der später so große Bedeutung in seinem Leben bekommen sollte, in Kontakt. Auch Vorlesungen über Experimentalphysik, Optik, Mineralogie und Anthropologie an der Universität fielen in diese Zeit. Bei Körner, der an der Universität auch über Optik las, erlernte Carl auch das Schleifen von Linsen und den Bau von Mikroskopen.

Mit dem Abgangszeugnis der Universität und der Beurteilung Körners ging Zeiss im Jahre 1838, wie es früher üblich war, auf Wanderschaft. Der Schwerpunkt seiner Neigungen lag damals mehr beim Maschinenbau als bei der Optik. In Stuttgart, Darmstadt, Wien und Berlin erweiterte Zeiss sein Wissen. Als Mittelpunkt seiner Wanderzeit wählte Zeiss die Stadt Wien, da ihm dort am meisten für sein berufliches Fortkommen geboten wurde.
Nach langen Überlegungen kam Zeiss zu dem Schluss, doch wieder in seinem ursprünglichen Fach, nämlich dem wissenschaftlichen Apparatebau zu arbeiten und sich nach Beendigung seiner Wanderjahre in seiner Heimatstadt Weimar als Mechaniker selbständig zu machen.

Aber ein entsprechender Antrag wurde mit der Begründung abgelehnt, es bestünden am Ort bereits zwei Mechanikerwerkstätten und für eine dritte fehle es an Bedarf. So musste sich der über diese Entscheidung höchst verärgerte Zeiss zur Existenzgründung nach einem anderen Ort umsehen und wählte dazu Jena. Aber auch hier benötigte er zur Realisierung seines Planes bei der damaligen Bürokratie erst einmal viel Geduld. Vor allem war eine Aufenthaltsgenehmigung für die Stadt erforderlich. Die war am einfachsten zu erhalten, wenn man sich als Student ausgab. Zeiss machte das, immatrikulierte sich an der Universität und hörte seit November 1845 mathematische und chemische Vorlesungen.

Daneben arbeitete er in dem von mehreren Professoren gegründeten physiologischen Privatinstitut als Praktikant und baute verschiedene Apparate. Nach dem Misserfolg mit seinem ersten Antrag in Weimar bereitete Zeiss den zweiten sehr sorgfältig vor und musste sich vor allem eine Begründung einfallen lassen, warum er ausgerechnet in Jena bleiben wollte. Denn auch hier bestanden bereits zwei einschlägige Werkstätten, und zwar neben der Körnerschen noch die des Mechanikers Braunau (1810–1860), der ebenfalls bei Körner gelernt hatte.

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