Romeo und Julia aus dem Dorfe ( Reclam )

Trimis la data: 2003-12-08 Materia: Germana Nivel: Gimnaziu Pagini: 4 Nota: / 10 Downloads: 934
Autor: Tania Panait Dimensiune: 6kb Voturi: Tipul fisierelor: doc Acorda si tu o nota acestui referat: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
vezi mai multe detalii vezi mai putine detalii
Raporteaza o eroare
Die Steine sind ein Symbol, das im ersten Teil, also bis zum
Wendepunkt der Erzählung, als Sali aus Wut einen Stein an den Kopf von
Marti wirft, sehr oft vorkommt. Diese Tat ist ein Wendepunkt, da für
alle Personen eine Art "neues Leben" beginnt.

Marti wird verrückt und
landet in der Irrenanstalt. Manz und seine Frau haben jetzt Ruhe vor
ihm und führen ein etwas besseres Leben als zuvor, doch nur deshalb,
weil Manz sich den Dieben anschließt. Für Sali und Vrenchen beginnt
etwas Neues, jedoch nicht auf der Erde, da sie keinen anderen Ausweg
mehr finden und sich nach ihrem gemeinsamen Tag umbringen.

Das Motiv der Steine steht für Unfruchtbarkeit, Wildnis, Tod und die
Zerstörung der Harmonie zwischen den beiden Familien.

Die Steine sind lästige Gegenstände in den Furchen der Bauern, die man
in die Mitte auf den wilden Acker, wie zu Beginn beschrieben wird,
wirft.

Als Manz den mittleren Acker erwirbt und ihn von all den Steinen
"befreit", die auf ihm liegen, schüttet er sie auf das "streitige
Dreieck", um es Marti heimzuzahlen. Die Steine versinnbildlichen auch
die Trauer: "...und ihre Gemüter wurden so schwer wie
Steine(S.42,Z.25)."

Die Puppe

Die Puppe von Vrenchen, die sie zu Beginn der Erzählung dabei hat, als
Sali und sie ihren Vätern das Mittagsvesper bringen, tritt im
Gegensatz zu den anderen Symbolen nur einmal auf. Sie spielt aber
trotzdem eine wichtige Rolle, da sie mehrere Symbolfunktionen hat.
Eine wichtige Funktion ist diese, als Sali das Püppchen mit einem
Stein von der Distelstaude herunterwirft. Das weist auf die Stelle
hin, als Sali Marti mit einem Stein an den Kopf wirft.

Eine andere bedeutsame Symbolfunktion: Anschließend wird die Puppe von
den beiden Kindern nach und nach zerstückelt. Hier wird auf den
allmählichen Auseinandergang der Familien hingewiesen.

Ein dritter Hinweis auf das, was noch geschehen wird, ist die lebendig
begrabene Fliege in dem Puppenkopf, die die Kinder dort einschließen.
Als Vrenchen ihren Vater ins Irrenhaus bringt, ist in der Novelle von
einem "lebendigem Begräbnis (S.50, Z.11/12)" die Rede.

Der brachliegende Acker

Der brachliegende Acker, der eigentlich dem Geiger gehört und zwischen
den Äckern von Manz und Marti liegt, ist eng mit dem Bild der Steine
verknüpft, denn auf ihn werden die Steine, die die Furchen der Bauern
behindern, geworfen. Dies geschieht ohne groß nachzudenken und schon
ganz automatisch. Marti und Manz sehen ihn als etwas Störendes an.

Der "wilde" Acker, wie er auch genannt wird, ist ein Ort der Wildnis
und der Grausamkeit, wie die grausamen Spiele der Kinder zeigen. Aber
auch weil Marti durch den Steinschlag zuerst bewußtlos, dann verrückt
wird. Er ist zugleich wilder Brachacker und Kindheitsparadies und
zugleich Treffpunkt der Verliebten und Ort des Unheils.

Der eigentlich Grund des Beginns des Konfliktes der Bauern, ist der,
daß es Manz stört, daß Marti eine Ecke seines jetzt ihm gehörenden
Ackers weggepflügt hat.

Der schwarze Geiger

Der schwarze Geiger kommt das erste Mal ins Spiel, als Manz und Marti
bei ihrer Mittagspause über ihn herziehen. Er ist der eigentliche
Besitzer des wilden Ackers und eine Person der gesellschaftlichen
Randgruppe, ein Außenseiter. Er steht in enger Verbindung mit den
Symbolen des Steins und des Ackers.

Er ist das das Sinnbild für die Ungerechtigkeit und Schlechtigkeit von
den Bauern Marti und Manz, denn er ist derjenige, dem die beiden das
Unrecht zufügen.

Außerdem ist er ein Symbol des Todes, der Sali und Vrenchen ihr
tragisches Ende voraussagt.

Als er das erste Mal auf Sali und Vrenchen trifft, werden sie "in
einem seltsamen Bann" gezogen. Er wird als ein "dunkler Stern"
beschrieben. Als er mit den beiden redet, springt er auf die
"feuerrote Steinmasse". Man erkennt sehr deutlich, daß er die Züge
einer Teufelsfigur hat.

Zum Schluß will er ihnen einen Ausweg anbieten, doch sie lehnen ab,
weil die Bürgerlichkeit Teil von ihnen geworden ist.

Der Fluß

Der Fluß, der durch das Dorf Selwyl fließt, ist das erste Symbol, mit
dem die Novelle beginnt. Er ist das Symbol des Todes, da die beiden
Verliebten ihren Tod in seinen Fluten finden. Bereits auf Seite 17,
Zeile 33 findet eine symbolische Vorwegnahme des tragischen Endes
statt.

Er ist eine Art von "Spiegelbild", das die augenblickliche Stimmungen
der Hauptpersonen zurückspiegelt. Zu Beginn, als die Familien noch
nicht im Streit leben, ist er der schöne, ruhig fließende Fluß, der
durch das Dörfchen fließt. Doch schon bald wird er zum tosend
reißenden Fluß, als der Streit zwischen den Bauern auf der Brücke
stattfindet. Die beiden müssen gegen ihn anschreien. Dort erreicht
ihre Verfeindung ihren Höhepunkt (S. 30, Z. 15 - 19). Und schon am
nächsten Tag, als Sali auf dem Acker auf Vrenchen wartet und er voller
Glücksgefühle ist, glänzt er wieder in der Mittagssonne und fließt
ruhig vor sich hin.

Er ist außerdem ein Symbol des Elends, da sich dort die verarmende
Schicht versammelt, um zu fischen, eine Tätigkeit, die darauf
hindeutet, daß diese Menschen an ihrem absoluten Tiefpunkt angekommen
sind. Er wird hier als eine "Heiligengalerie" beschrieben.

Der Fluß ist das letzte Symbol mit dem die Erzählung schließt und hat
somit das letzte Wort. Das wird auf Seite 87, Zeile 27 bis Seite 88,
Zeile 5 schön deutlich.

Das mehrfach vorkommende "bald" und was dem Fluß alles begegnet,
weisen ein langsames "Ausschleichen" der Geschehnisse und des Lebens
der Verliebten auf.

Farbsymbolik der Natur

Die Natur ist, ähnlich wie der Fluß, ein "Spiegel" der Stimmung der
Charaktere. Zu Beginn, als alles noch "in Ordnung" war, wird die Natur
folgendermaßen beschrieben, wie in einem Bilderbuch:

* "eine fruchtbare, wohl bebaute Ebene"
* "ein schöner Fluß"
* "ein sonniger Septembermorgen"
* "ein Städtchen, das räucherig glänzend in seinem Bergen liegt."

Als Manz und Marti dann in Feindschaft leben bekommt die Natur eine
ganz andere Beschreibung. Bevor es zu der Begegnung am Fluß kommt,
wrden durch Naturerscheinungen schon "vorausgesagt", daß es gleich zu
einer Streiterei kommen wird:

* "ein ziemlich tiefer und reißender Bach"
* "da der Himmel voll Gewitterwolken hing"

Beim Zusammentreffen, als sie sich anschreien und wütend auf sich
losgehen:

* "rauschen die Wellen des Baches stärker"
* "fangen jetzt auch die Weiden am Bache gewaltig an zu rauschen im
aufgehenden Wetterwind"

Doch als Sali mit Vrenchen in Berührung kommt, während sie versuchen
ihre Väter auseinander zu bringen, erhellt plötzlich ein Wolkenriß das
Gesicht des Mädchens (S. 32, Z. 28/29). Hier und noch an denjenigen
Stellen, wo Sali und Vrenchen sich treffen, wird in der Landschaft die
glückliche Stimmung der beiden wiedergespiegelt:

* "tiefblauer Himmel"
* "keine Wolke am reinen Himmel"
* "der Wald war grün, der Himmel blau"
* "die Wälder waren mit einem zarten Duftgewebe bekleidet" (č dies
symbolisiert die saubere Kleidung der beiden an ihrem letzten
Tag.)

Allein der Dorfname "Seldwyl ist ein von Keller erdachter Name, der
übersetzt "Glücksdörfchen" bedeutet.

saelde = Glück, Wonne

wyl = Weiler (kl. Dorf)

č Grundsätzlich führen alle Symbole zu den Verfallserscheinungen hin.

Romeo und Julia auf dem Dorfe: SYMBOLIK

-Referat von Rahel Hiller-

Die Steine

Die Steine sind ein Symbol, das im ersten Teil, also bis zum
Wendepunkt der Erzählung, als Sali aus Wut einen Stein an den Kopf von
Marti wirft, sehr oft vorkommt. Diese Tat ist ein Wendepunkt, da für
alle Personen eine Art "neues Leben" beginnt. Marti wird verrückt und
landet in der Irrenanstalt. Manz und seine Frau haben jetzt Ruhe vor
ihm und führen ein etwas besseres Leben als zuvor, doch nur deshalb,
weil Manz sich den Dieben anschließt. Für Sali und Vrenchen beginnt
etwas Neues, jedoch nicht auf der Erde, da sie keinen anderen Ausweg
mehr finden und sich nach ihrem gemeinsamen Tag umbringen.

Das Motiv der Steine steht für Unfruchtbarkeit, Wildnis, Tod und die
Zerstörung der Harmonie zwischen den beiden Familien.

Die Steine sind lästige Gegenstände in den Furchen der Bauern, die man
in die Mitte auf den wilden Acker, wie zu Beginn beschrieben wird,
wirft.

Als Manz den mittleren Acker erwirbt und ihn von all den Steinen
"befreit", die auf ihm liegen, schüttet er sie auf das "streitige
Dreieck", um es Marti heimzuzahlen. Die Steine versinnbildlichen auch
die Trauer: "...und ihre Gemüter wurden so schwer wie
Steine(S.42,Z.25)."

Die Puppe

Die Puppe von Vrenchen, die sie zu Beginn der Erzählung dabei hat, als
Sali und sie ihren Vätern das Mittagsvesper ...

Nota explicativa
Referatele si lucrarile oferite de Referate.ro au scop educativ si orientativ pentru cercetare academica.

Iti recomandam ca referatele pe care le downloadezi de pe site sa le utilizezi doar ca sursa de inspiratie sau ca resurse educationale pentru conceperea unui referat nou, propriu si original.

Referat.ro te invata cum sa faci o lucrare de nota 10!
Linkuri utile
Programeaza-te online la salonul favorit Descarca gratuit aplicatiile pentru iOS si Android Filmulete haioase Filme, poante si cele mai tari faze Jocuri Cele mai tari jocuri de pe net Referate scoala Resurse, lucrari, referate materiale pentru lucrari de nota 10
Toate imaginile, textele sau alte materiale prezentate pe site sunt proprietatea referat.ro fiind interzisa reproducerea integrala sau partiala a continutului acestui site pe alte siteuri sau in orice alta forma fara acordul scris al referat.ro. Va rugam sa consultati Termenii si conditiile de utilizare a site-ului. Informati-va despre Politica de confidentialitate. Daca aveti intrebari sau sugestii care pot ajuta la dezvoltarea site-ului va rugam sa ne scrieti la adresa webmaster@referat.ro.
Confidentialitatea ta este importanta pentru noi

Referat.ro utilizeaza fisiere de tip cookie pentru a personaliza si imbunatati experienta ta pe Website-ul nostru. Te informam ca ne-am actualizat politica de confidentialitate pentru a integra cele mai recente modificari privind protectia persoanelor fizice in ceea ce priveste prelucrarea datelor cu caracter personal. Inainte de a continua navigarea pe Website-ul nostru te rugam sa aloci timpul necesar pentru a citi si intelege continutul Politicii de Cookie. Prin continuarea navigarii pe Website-ul nostru confirmi acceptarea utilizarii fisierelor de tip cookie conform Politicii de Cookie. Nu uita totusi ca poti modifica in orice moment setarile acestor fisiere cookie urmarind instructiunile din Politica de Cookie.


Politica de Cookie
Am inteles